Aber bitte mit Sauce!

Gestern war mal wieder die schnelle „was im Haus ist Küche“ angesagt. 

Also die Kartoffeln zu Bratkartoffeln verarbeitet, etwas Speck dazu, Eier in die Pfanne….

Soweit so gut, aber doch etwas langweilig – also muss eine Sauce her.

Fertige Saucen haben wir nie im Kühlschrank da wir sie nicht mögen und ich die meisten auf Grund der Zusatzstoffe auch nicht vertrage.

Also war selber machen angesagt:

Blitz-Majonaise

1 Ei (möglichst frisch)

Neutrales Pflanzenöl

Senf

Zitronensaft und Abrieb

Salz, Pfeffer

Kräuter & Gewürze nach Geschmack
Das Ei in einen schmalen Meßbecher geben und einen Teelöffel Sent dazu. Das Öl langsam aufgießen, so das es eine Schicht auf dem Ei bildet.

Den Mixstab bis ganz unten in den Meßbecher tauchen und dort zu mixen beginnen. Wenn die Emulsion anzieht und weißer wird langsam den Mixer nach oben ziehen und das Öl einmixen.

Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft+-abrieb würzen.

Dann nach Geschmack abrunden. Ich habe gestern etwas Estragon und Zitronenthymian genommen.

Hmmm, so lecker und einfach!

Ich wünsche euch einen schönen 1.Mai!

Er pflüget den Boden…

… er egget und sät…

Naja zumindest letzteres wurde heute mit tatkräftiger Unterstützung meines Junior-Gärtners ausgeführt:

Gelbe Cherrytomaten, Gurken, Snackpaprika, Kerbel, rotes Basilikum, Dill und ein paar Blumen haben den Weg in den Topf und mit diesem ins „Gewächshaus“ gefunden.

Bei passender Sonneneinstrahlung sind 20°C und eine gute Luftfeuchtigkeit schnell erreicht. Die Keimung sollte also ein Selbstläufer sein 😉

Ich werde weiter berichten… to be continued.

Meine Küche braucht einfach frische Kräuter!

Heute sind meine bereits angekündigten und früh bestellten Kräuter angekommen und haben ihr vorläufiges Zuhause bezogen

Solange die Nächte gelegentlich noch empfindlich kalt werden und die Pflanzen noch klein sind haben sie dort einen geschützten Platz zum wachsen.
Genauere Vorstellungen und Verwendung der Kräuter folgen bald.
Kocht ihr auch so gerne mit frischen Kräutern?

Gute Bäcker braucht das Land

Heute Abend möchte ich euch noch eine kleine Empfehlung mitgeben:

Wenn es euch also mal ins Paderborner Land verschlägt und ihr eine Bäckerei Benslips seht gibt es nur eines: anhalten und sofort was mitnehmen! 😉

Einer der wenige Bäcker die sich trauen die Brote mit Bräune und Röstaromen zu backen, kurz vor dem Verbrannten aber geschmacklich wahnsinnig intensiv!

Wisst ihr was ich meine?

Start in’s Gartenjahr

Obwohl es hier zuletzt aus zeitlichen Gründen sehr ruhig geworden ist, möchte ich nun wieder mehr schreiben und euch an meinem Start ins Gartenjahr teilhaben lassen.

Die ersten Arbeiten/Aufräumen vom Winter wurden schon vor zwei Wochen erledigt. Dieses Wochenende habe ich die Bewässerung der Gartenflächen überprüft und wieder in Betrieb genommen. Es ist wirklich erschreckend, wie trocken schon wieder alles ist!

Fleißige Heinzelmännchen haben den Rasen vertikutiert und gedüngt so das der jetzt auch wieder durchstarten kann.

Für den Bezug zur Küche haben wir in diesem Jahr dies angeschafft

Hiermit sollen die noch sehr kühlen Nächte überbrückt werden.

Ich habe mich in diesem Jahr entschieden meine Küchenkräuter nicht selbst zu ziehen, sondern zu bestellen (hoffe sie kommen bald), da die Qualität einfach besser ist und die Pflanzen ergiebiger sind. Ein paar Sachen werden wir aber trotzdem säen, Schnittlauch und ähnliches.

Zwei Bewohner sind auch schon eingezogen:

Eine Erdbeere, die wir geschenkt bekommen haben und eine Cherrytomaten die ich nicht im Laden lassen konnte.


Und habt ihr schon was vorbereiten? Was ist geplant?

Koch(fach)buch gesucht?

Heute Abend sei mir noch ein kleiner Hinweis gestattet. Alle von euch, die sehr gute Kochbücher suchen aber dafür keine 70€ ausgeben wollen aufgepasst:

Es handelt sich um die Das große Buch vom ….. aus dem Teubner Verlag.

  • Originalpreis Hardcover im Schuber 69,99€
  • Editionsauflage (etwas kleiner mit Hardcover; Inhalt gleich) 29,99€
  • Die Editionsauflage ist jetzt teilweise (ich habe Fleisch, Fisch, Backen, Dessert, Saucen bei der großen Buchhandlung mit dem M gesehen) im Angebot für 14,99€!!!

Wenn ich sie nicht hätte würde ich sofort alle kaufen!

Die Bücher bestechen durch umfangreiche Warenkunde, sehr ausführlichen Grundtechniken-Teil und interessante Rezepte.

P.S: Ich bekomme dafür kein Geld! Ich halte diese Bücher nur für mit das Beste was in deutscher Sprache verfügbar ist!

Ich wünsche euch einen entspannten und kulinarischen Sonntag!

Dinkel-Ruchmehl-Kastenbrot

Zur Zeit sind bei meinen Essern eher hellere Brote gefragt. Aus diesem Grund und da ich bei meiner letzten Mühlenbestellung das 1600er Weizenmehl (Ruchmehl) zum Testen erworben habe, sind heute diese beiden Brote entstanden.

Ich denke wenn man kein Ruchmehl hat lässt sich mit Weizenvollkornmehl ein ähnliches Ergebnis erreichen. Lediglich die Wassermenge muss eventuell angepasst werden.

Vortag 19 Uhr:

Dinkelsauerteig:

  • 100g Dinkelvollkornmehl
  • 20g Anstellgut vom Roggensauer
  • 100ml warmes Wasser

Gut vermischen und abgedeckt an einem warmen Ort (Fensterbank über der Heizung) 12-14 Stunden reifen lassen. Der Sauerteig ist dann kräftig aufgegangen und komplett mit Blasen durchsetzt, die Oberfläche sollte jedoch noch nicht wieder einfallen.

Poolish:

  • 200g Dinkelmehl Type 1050
  • 2g Hefe, frisch
  • 250ml Wasser

Ebenfalls abgedeckt bei Raumtemperatur reifen lassen. Dieser Vorteig ist recht weich, sollte aber ebenfalls mit Blasen durchsetzt sein und angenehm säuerlich riechen.

Am Backtag als erstes 200g Dinkelschrot mit 250ml kochendem Wasser übergießen und offen quellen lassen bis das Wasser eingezogen ist. Hierfür solltet ihr mindestens 30 Minuten, besser mehr kalkulieren.

Als zweiten Schritt den Hauptteig herstellen:

  • Sauerteig
  • Poolish
  • Quellstück
  • 400g Ruchmehl (W 1600)
  • 400g Dinkelvollkornmehl
  • 22g Salz
  • 20g Hefe, frisch
  • 400ml Wasser

Alles in der Küchenmaschine in 10 Minuten (4 langsam, 6 schneller) zu einem glatten, aber durchaus weichen Teig verarbeiten.

Teig vor der Stockgare

Diesen abgedeckt (Bäckerleinen oder Geschirrtuch) etwa eine Stunde garen lassen. Das Volumen sollte sich nahezu verdoppelt haben (bei meiner Schlüssel oben ging er bis zum Rand)

Den Ofen mit Backstein auf 230°C vorheizen.

Nun in der Küchenmaschine einmal durchkneten und in zwei mit Backpapier ausgelegte Kastenformen füllen (Bild 1), eine weitere Stunde gehen lassen (Bild 2) und mittig einschneiden (Bild 3)


Nun mit kräftigem Schwaden einschießen und 5 Minuten anbacken. Den Schwaden ablassen und die Temperatur auf 200°C reduzieren. Weitere 30 Minuten backen.

Dann die Brote aus der Form nehmen, vom Backpapier befreien und direkt auf dem Stein in weiteren 20 Minuten fertig backen.

Sollten die Brote oben zu doll bräunen frühzeitig auf Unterhitze umschalten oder notfalls mit Alufolie abdecken.

Die Brote sollten in der letzten Phase auch an der Seite bräunen und knusprig werden. Der übliche Klopftest sollte Klarheit über den Garzustand bringen

Und nun: abkühlen lassen, anschneiden und genießen!